EINE FOLGE VON RÄUMEN

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»Was ist ein Buch? Ein Buch ist eine Folge von Räumen.«* Mit dieser Behauptung beginnt das Manifest »Die Neue Kunst des Büchermachens« von Ulises Carrión. Diese zwei Sätze markieren den Beginn eines polemischen und durchaus hinterfragbaren Textes aus der Mitte der 1970er Jahre. In unserer Auseinandersetzung mit dem Buch als künstlerisches Medium gingen wir Fragen und Behauptungen nach, die Carrión in seinem Manifest aufwirft.
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Die einzelnen Phasen dieser Auseinandersetzung, bestehend aus einer Seminarreihe zum Thema Künstlerbücher und einer daraus resultierenden Ausstellung, wurden mit Teilzitaten aus Carrións Manifest betitelt: Nach »Das schönste Buch der Welt«* als Titel der Seminarreihe und »Ein Buch ist kein Behälter«* als Titel der Ausstellung, fasst die vorliegende Publikation unter dem Titel »Eine Folge von Räumen«* nun das gesamte Projekt zusammen.
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Mit Beiträgen von: Elisa Balmaceda, Matthias Conrady, Vera Drebusch, Jonathan Fuss, Stephanie Glauber / Hermes Villena, Valeria Matehha, Ken‘ichi Matsubara, Lara Plüschke, Nina Reble, Linn Phyllis Seeger, Şirin Șimşek
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Konzeptionelle und inhaltliche Zusammenarbeit mit Weibke Elzel.

Publikation | Kunsthochschule für Medien Köln KHM | 2015
Olivier Arcioli/Wiebke Elzel | Herausgeber
DE/EN | Auflage 350 | ISBN 978-3-942154-38-3

*»Die neue Kunst des Büchermachens«, Ulises Carrión, übersetzt von Hubert Kretschmer, Darmstadt 1982, Veröffentlicht in der Kunstzeitschrift WOLKENKRATZER im Okt./Nov 1982, Nr 3/82. Ursprüngliche Fassung des Textes in spanischer Sprache. Erstmals 1975 in Mexiko veröffentlicht. Die deutsche Übersetzung erfolgte nach der englischen Version aus dem Buch: Ulises Carrión, Second Thoughts, Void Distributers, Amsterdam 1980.

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